Viele Halter von Chmäleons machen sich Gedanken darüber, ob sie Ihre Tiere zusammen mit einer anderen Art halten können. Dabei können verschiede Probleme auftreten. Diese können in den unterschiedlichen Anforderungen an den Lebensraum oder aber auch in dem Verhalten der Art an sich liegen. Jedem Halter sollte also klar sein, dass er sich über die gemeinsame Haltung verschiedener Arten vorab erkundigen muss. Falls ein Zusammenleben nicht möglich ist, sollte von einer gemeinsamen Haltung Abstand genommen werden – zum Wohl der Tiere.
Auch ich selbst habe lange überlegt, ob es möglich wäre, einen tropischen Riesentausendfüßer gemeinsam in einem Terrarium mit Jemenchamäleons zu halten. Ich habe mich dann in verschiedenen Foren über die Meinungen anderer Halter informiert und mich schlussendlich dafür entschieden einen Archispirostreptus gigas anzuschaffen.
Nun bin ich seit 1/2 Jahr stolze Besitzerin eines Afrikanischen Riesentausendfüßers. Ich habe dabei bewusst zu einem ausgewachsenen Tier gegriffen, da ich das Risiko ausschließen wollte, dass meine Chamäleons den Tausendfüßler als Futter ansehen. Nach meiner Erfahrung ist es möglich, einen Archispirostreptus gigas zusammen mit ausgewachsenen Jemenchamäleons zu halten. Meine Chams interessieren sich ganz und gar nicht für diesen „Riesen-Wurm“
Auch Fressversuche konnte ich noch nicht beobachten.
Archispirostreptus gigas – Steckbrief
Ordnung: Spirostreptidae
Familie: Spirostreptidae
Gattung: Archispirostreptus
Art: Archispirostreptus gigas
deutsch:Afrikanischer Riesentausendfüsser
Herkunft:
Afrika, Somalia, Kenia, Tansania, Mosambique, Sambia, Simbabwe.
Lebensbedingungen:
Trockenwälder, Gras- und Buschsavannen, feuchte Wälder.
Körperlänge: Bis zu 30 cm
Der Körper des Riesentausenfüßers ist mattschwarz bis mittelbraun gefärbt. Außerdem schmücken ihn noch rotbraune Ringe an den einzelnen Elementen. Die Lebenserwartung bei diesen tieren liegt bei bis zu 10 Jahren. Bei guter Pflege hat man also länger etwas von seinem füßigen Mitbewohner.
Nahrung:
Sie fressen Holzreste und Laub. Außerdem halten sie den Terrarienboden sauber, da sie auch Exkremente verwerten. Zusätzlich füttere ich meinen Tausendfüßer mit allen möglichen vegetarischen Resten: Karotten, Äpfel, Gurke, Kartoffel, Löwenzahn, etc. Zusätzlich benötigt er auch eine Möglichkeit Calcium aufzunehmen. Dafür habe ich einige Sepiaschalen im Terrarium verteilt, die er auch gern annimmt.
Wenn ihr euch noch weiter über diese Interessanten Insekten informieren möchtet, dann schaut doch mal auf folgende Seiten:
http://www.diplopoda.de/html/trtausend.php
http://tierdoku.com/index.php?title=Riesenschnurf%C3%BC%C3%9Fer
http://www.safari-afrika.de/html/archispirostreptus_gigas.html













